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Kornelemente seit 1903
Original Saatgut

 

Sortenpass

Edelhofer Praktikant - Edelhofer Praxissommer 2018

Auch im heurigen Sommer konnten junge Leute aus nah und fern erste Arbeitsluft im Bereich Landwirtschaft und Getreidezüchtung schnuppern. Sie konnten ihre Talente, Eigenschaften und Fertigkeiten während der vergangenen Sommermonate vielseitig auf die Probe stellen und haben sich folgenden Edelhofer Sortenpass redlich erarbeitet: 

  • hitzeresistent und dürretolerant
  • sehr gutes Arbeitspotenzial
  • hohes Durchhaltevermögen auch unter Hitzestress
  • optimale Teambildungsfähigkeit
  • für alle Arbeitssituationen geeignet
  • hohe Speiseeis-Effektivität und gutes Wasseraufnahmevermögen
  • sehr stabile Humortoleranz und hohes Spaßpotenzial

 Diese Eigenschaften konnten die sommerlichen Helfer in folgenden Einsatzgebieten testen: in den Stallungen bei unseren tierischen Edelhof-Bewohnern, bei der Unterstützung in den Edelhofer Gartenanlagen (Beeren-, Obst- und Grünanlagen), sowie natürlich bei der Mithilfe in der Wirtschaft und im Labor und auf den Feldern der Saatzucht. Bei den heurigen heißen Temperaturen mussten unsere sommerlichen Helfer reichlich schwitzen, doch waren alle mit viel Interesse, Durchhaltevermögen, Freude und Eifer bei der Sache. Beim gemeinsamen Arbeiten und doch so manchem anschließenden Abendprogramm wurden wieder zahlreiche Freundschaften geschlossen und vertieft.

Ein weiterer Programmpunkt des heurigen Sommers war ein Workshop zum Thema Getreidezüchtung bzw. Saatzucht Edelhof. Hier durften wir unseren Betrieb und den Beruf des Getreidezüchters näher vorstellen.

 

An all den arbeitsreichen Tagen gab es bei uns aber auch wieder ausreichend Gelegenheit zum Lachen!

Die Anbauvorbereitungen laufen nun wieder an und so sorgen wir schon wieder dafür, dass es auch im nächsten Sommer wieder jede Menge mitzuhelfen, zu sehen, zu erfahren, kennenzulernen und zu lachen gibt.

Es bleibt an dieser Stelle auch heuer wieder nur noch eines – nämlich hier im Namen aller Edelhofer ein herzliches Dankeschön den „guten Geistern“ zu sagen und zwar für ihr Interesse an unserer Arbeit, ihre gute Laune, ihr Durchhaltevermögen und ihr Engagement!

Danke sagen wir heuer zu:

Marie (Gymnasium Kromeriz); Anna (BORG Krems); Kristina (HBLA Sitzenberg); Jakob (Gymnasium Wien); Veronika (Gymnasium Zwettl); Melanie (BAfEP, St. Pölten); Laura (HTL Wels); Teresa, Anja und Theresa (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Ober St. Veit); Karin, Janine, Hanna, Laura, Julia, Pascal, Thomas, Isabella, Astrid und Vanessa (HLUW Ysper); Gudrun (WU Wien); Florian (Uni Wien); Michael, Philipp, Vanessa und Bettina (BOKU Wien)

 



 






ÖSTERREICHWEITES PROJEKT „KLIMAFIT“

Klimafit Teilnehmer

Heimische Sorten werden klimafit: Züchter passen Sorten an zunehmende Trockenheit und Hitze an. Gleichzeitig sollen Resistenzen für gesunde Pflanzen und höhere Erträge sorgen.

Durch extreme Wetterereignisse wie anhaltende Trockenheit und Starkregen hat die Landwirtschaft in den letzten Jahren insgesamt hohe Ertragseinbußen hinnehmen müssen. So ist allein in diesem Jahr im Ackerbau 2018 mit durchschnittlichen Ernteverlusten von 10 bis 15 Prozent zu rechnen. Experten erwarten zudem eine steigende Zahl an Hitzetagen und zunehmende Wasserknappheit in den nächsten Jahren.

Die Vereinigung der heimischen Pflanzenzüchter und Saatgutwirtschaft, Saatgut Austria, hat daher das Projekt „Klimafit“ initiiert, bei dem auch die Saatzucht Edelhof eine tragende Rolle spielt. Insgesamt wirken daran all jene heimischen Züchter mit, die mit Getreide, Öl- und Eiweißfrüchten arbeiten, und nutzen so Synergien. Ziel des Projekts ist es, künftig verstärkt Sorten zu züchten, die tolerant gegenüber Trockenheit sowie resistent gegen Schädlinge und Krankheiten sind.

Die heimischen Züchter wollen ab 2018 jährlich zumindest 50 Trockenstress-tolerante Zuchtstämme zur österreichischen Wertprüfung anmelden. Damit sollen ab 2021 jährlich mehr als 10 Sorten und dadurch innerhalb des nächsten Jahrzehnts mehr als 100 trockenheits- und hitzetolerante Sorten zur Zulassung gebracht werden. Die heimischen Züchter sorgen so für mehr Vielfalt und Freiraum für die Fruchtfolge, leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungs- und Versorgungssicherheit in Österreich und legen den Grundstein zur Erhaltung regionaler Sorten.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und die Bundesländer haben nun angekündigt, das im November 2017 gestartete Projekt mit rund einer Million Euro pro Jahr für zwei Jahre zu fördern. Eine Evaluierung soll dann entscheiden, ob das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert wird.

Klimafit - Min. Köstinger





 


                      


Ein starkes Wochenende für Sorte und Saatgut

 

Saatzucht info

Der Monat Juni ist von jeher für Saatzüchter ein sehr starker Arbeitsmonat, da man bei der Vegetation zu diesem Zeitpunkt wichtige Entscheidungskriterien für die weitere Sortenfindung beobachten kann. Es ist aber auch schon immer ein sehr guter Zeitpunkt um sich, seine Arbeit und seine Palette an Sorten vorstellen und herzeigen zu können. Heuer konnten wir uns bei gleich zwei Gelegenheiten präsentieren:

Feldtag Grafenegg

Den ersten Höhepunkt bildete der Lagerhaus Feldtag in Grafenegg. Am 8. und 9. Juni durften wir uns gemeinsam mit über 100 Ausstellern der Agrarbranche und über 300 Schauparzellen auf rund 50 Hektar (Bio und konventionell) zeigen. War der Freitag auf Schülerbesuch ausgereichtet, richtete sich das Programm am Samstag an ein breit gefächertes Publikum und auch vielen ausländischen Gästen bis hin zur Ukarine. Das Team der Saatzucht Edelhof möchte sich sehr herzlich für die Gelegenheit bedanken, unsere Arbeit vorzustellen.

Feldtag Grafenegg - Schauparzellen

Feldtag Grafenegg - Schülertag

Am Sonntag, dem 10. Juni folgte der nächste Höhepunkt – der Tag der offenen Tür am Edelhof. Zum Thema „Vom Feld bis zum Teller“ konnten auch wir einiges beisteuern und öffneten die Türen der Saatzucht Edelhof. Wir bedanken uns sehr herzlich für das rege Interesse und den zahlreichen Besuch an diesem für uns sehr starken Wochenende!

Tag der offenen Tür 2018 - Saatzucht

 


 

Schlauer Fachtag am Edelhof

Am Montag, dem 26. Februar 2018 fand der diesjährige Fachtag Ackerbau unter dem Thema „Schlau und genau im Ackerbau“ am Edelhof statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation von LFS Edelhof und BBK Zwettl vorbereitet und von DI Elisabeth Zechner (Saatzucht LFS Edelhof) und DI Rudolf Assfall (Pflanzenbaureferent der BBK Zwettl) moderiert.

 

„Wenn`s so einfach wäre, könnte ja jeder Landwirt werden“ war die Schlussfolgerung aus den Vorträgen zu Landwirtschaft 4. 0 Präzisionslandwirtschaft. Der Vortrag „Einsatzmöglichkeiten von smart farming im Waldviertel“ (Ing. Stefan Polly, Landeslandwirtschaftskammer St. Pölten) bildete den Einstieg und gab einen tollen Überblick über die aktuell verfügbaren technischen Möglichkeiten, aber auch die gerade in Entwicklung befindlichen neuen Einsatzmöglichkeiten von GPS-gesteuerten Traktoren bzw. über Isobus miteinander kommunizierenden landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte. Was in der Industrie bereits Standard ist, hilft den LandwirtInnen beim optimierten Einsatz von zB der Saattechnik, der Dammanlage bei Kartoffeln, mechanischen Hackgeräten oder Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und Düngern am Feld oder Erntetechnik am Acker und im Grünland. Mit seinen Ausführungen zu „Nachbausaatgut und smart farming – ein Widerspruch“? wies DI Manfred Weinhappel von der AGES Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Institut für Saatgut eindringlich darauf hin, dass der schlaue und genaue Einsatz aller landwirtschaftlichen Betriebsmittel bei der Verwendung von gesundem, sauberem und keimfähigen Saatgut beginnt. Zu Diskussionen führte der Beitrag „Weniger Wirkstoffe bei zunehmenden Resistenzen und klimatischen Veränderungen – eine (zu) große Herausforderung für die praktische Landwirtschaft?“ vom Verwalter der Gutsverwaltung Agropan GnbR DI Thomas Schmidt aus Ernstbrunn. Einig war man sich darüber, dass der Landwirt mit seiner umfassenden Ausbildung und dem Nachweis der laufenden Weiterbildungen, speziell den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln betreffend, bestens über die Zusammensetzung und Wirkung der zum Einsatz kommenden Mittel informiert ist. Immer mehr wird es notwendig sein, der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung die Abläufe am Bauernhof zu erklären, denn auch landwirtschaftliche Tiere und Pflanzen sind schützenswert und danken optimale Versorgung mit Nährstoffen und Pflege.

Das angebotene Highlight des Tages war natürlich zwei mit Precision farming ausgestattete Traktoren nach Einschulung von Meister Hannes Bauer, Raiffeisen Lagerhaus Zwettl selbst Probe zu fahren. Von dieser Möglichkeit machten nachmittags noch Schüler der Fachschule mit Begeisterung Gebrauch. Abgerundet wurde der Fachtag mit „Moderne Systeme zur Düngerbemessung“ (DI Rudolf Assfall, BBK Zwettl), indem verschiedene Sensorsysteme zur Pflanzenmessung dargestellt wurden um die Ausbringung der Düngemengen auf den Pflanzenbestand auf einem Acker beim aktuellen Witterungsverlauf schlau und genau zu bestimmen.

Alle diese Systeme und technischen Hilfsmittel ersetzen jedoch NIE das pflanzenbauliche Wissen und die Erfahrung des Anwenders!                                                   DI Sissy Zechner


Z im Winter

VIER MAL LOHN FÜR ZÜCHTERARBEIT!

Den Abschluss des heurigen Jahres dürfen wir in der Saatzucht Edelhof mit der Zulassung von vier neuen Sorten feiern. Dies bringt Zuversicht und Motivation für den Beginn ins neue Jahr 2018!

Heuer feiern wir die Zulassung eines Bio-Grannenweizens namens EDELMANN, eines Kolbenweizens ENRICO und einer Sommergerste mit Namen ESCALENA. Außerdem feiern wir einen Gelbhafer namens ENJOY.

Durch die Zulassung einer Sorte wird die jahrelange Arbeit eines Pflanzenzüchters belohnt!

Wir stellen kurz vor:

EDELMANN ein winterharter, mittelfrüh-reifender Grannenweizen mit hohen Kornerträgen und Toleranz gegen Gelbrost. Durch seine beeindruckende Unkrautunterdrückung ein besonderer Bio-Weizen. 
(Z-Saatgut ab Herbst 2017 verfügbar!)

ENRICO mittelfrüh-reifender Kolbenweizen mit wunderschöner ABreife, blatt- und ährengesund, speziell für die Silage- und Heunutzung z.B. in Italien, Frankreich

ESCALENA kurzwüchsige, sehr strohstabile, mittelfrühe Sommergerste mit Brau- und Futtereignung

ENJOY sehr ertragreicher, mittelfrüh-reifender Gelbhafer von höherem Wuchs und gekennzeichnet durch schönes Korn!

Auf in ein neues Jahr!


Fachbeirat und Generalversammlung 2017

Direktorin DI Michaela Bauer begrüßte die Mitglieder des Fachbeirates der Saatzucht bzw. des Vereins zur Förderung der Mohn- und Getreidezüchtung zur diesjährigen Sitzung. Einen Vormittag lang berichteten die Getreidezüchter über die abgelaufene Saison, die züchterischen Erfolge im In- und Ausland, abgeschlossene bzw. aktuell bearbeitet Projekte in internationaler Zusammenarbeit und stellten ihre Strategien für das nächste Züchtungsjahr vor. Der Winterroggen „Elias“ ist jene Sorte, die aktuell am weitesten verreist: Neben Prüfungen und Vermehrungen in Europa steht er für das Prüfjahr 2018 in zwei Ländern zur Zulassung an: Kanada und Neuseeland. In Österreich werden dieses Jahr noch fünf Stämme der Sortenzulassungskommission vorgestellt: eine Sommerbraugerste, ein Sommergelbhafer, zwei Kolben- und ein Biogrannenweizen – ein schöner Erfolg. Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner lobte den dynamischen Einsatz des Teams der Saatzucht Edelhof! Bei den Neuwahlen des Vereins zur Förderung der Mohn- und Getreidezüchtung wurde der bisherige Vorstand bestätigt. Die Vereinsmitglieder berichteten weiters über Aktuelles aus ihren Arbeitsbereichen bei Waldland, RWA AG und Landeslandwirtschaftskammer.

Fachbeirat 2018


LR Mag. Barbara Schwarz besucht die Saatzucht Edelhof

LR Schwarz ist in Niederösterreich zuständig für Soziales, Bildung und Familie, damit auch für die Verwaltung der land- und forstwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen. Mit ihrem Besuch in der Saatzucht hält sie ihr 2016 gegebenes Versprechen und informiert sich über die Aktivitäten, Erfolge und zukünftigen Herausforderungen der Saatzucht am Edelhof.                      

 

Gemeinsam mit Betriebsleiter und Gerstenzüchter Hubert Hofbauer legt sie den Grundstein für eine neue Wintergerstensorte durch eine selbst durchgeführte Kreuzung. In 10 Jahren können wir über den Werdegang der neuen zweizeiligenWintergerste berichten.

 


                    

Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner – 60. Geburtstag

Dir. Michaela Bauer, LR Barbara Schwarz und Sissy Zechner von der Saatzucht Edelhof gratulieren dem Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner zu seinem 60. Geburtstag.

Ihm unterstehen die niederösterreichischen Landesgüter mit den landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsbetrieben, die für die praktische Ausbildung der SchülerInnen zur Verfügung stehen: 297 ha Ackerland, 126 ha Grünland, 188 ha Wald, 46 ha Weinbau und 25 ha Gemüse- und Obstbau. 
Diese Flächen dienen der Erprobung neuer Produktionsmethoden und somit der Wissensfindung der Lehr- und Beratungskräfte. Dem landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchswesen kommt darüberhinaus eine zentrale Rolle in der Beratung zu. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schülerinnen und Schüler und die zu beratenden Landwirte. Die aktuellen Versuchsergebnisse sind online verfügbar und bieten für Landwirte einen fundierten Überblick über die Bereiche der Pflanzenproduktion, des Weinbaus, der Nutztierhaltung und der Forstwirtschaft. Ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt der Versuchsbetriebe gilt der Ökologisierung der Landwirtschaft. Besonderes Augenmerk legen die Versuchsbetriebe auf das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft.
       


Neues Jahr - neues Glück!

Wir beginnen eine neues Jahr und dürfen uns über die Zulassung von drei neuen Sorten im Dezember 2016 freuen!

Das Team der Saatzucht feiert zwei Sommer-Braugersten mit den Namen"Edera" und "Eusebia", sowie den Sommer-Gelbhafer "Elison".

Auch 2017 arbeiten wir weiter für die Verbesserung unseres SOrtiments und danken für Ihr Vertrauen!


Pressegespräch über Feldversuche

Die Fachschule Mistelbach lud ein zu einem Pressegespräch rund um die Feldversuche an der Fachschule, insbesondere über die Versuchskooperation der Schule mit der RWA „Die Saat“ und der Saatzucht LFS Edelhof „Eho-Saat“ und dem Lagerhaus Weinviertel-Mitte. Besonders betont wurden die fruchtbare Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und die Wichtigkeit des Standortes für die Selektion von Sorten für die Region, aber auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Dies wird alljährlich deutlich im sommerlichen Feldtag an der LFS Mistelbach, der Hunderte Interessierte anlockt und über die neuesten Erkenntnisse im Pflanzenbau informiert. Auf über 8 ha Fläche werden 2.300 Versuchsparzellen, überwiegend mehrjährige Sortenversuche aber auch Versuche zu wechselnden aktuellen Themen wie Intensivierung, Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz etc. hervorragend von den Versuchsverantwortlichen betreut.

                       

Foto von links: Dir. Ing. Christian Resch-Direktor LFS Mistelbach, Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner, DI Sissy Zechner-Saatzucht LFS Edelhof, DI Erwin Arocker-RWA AG, Versuchstechniker Robert Schuster und Lukas Brunnhuber, RLH Weinviertel-Mitte Vorstandsvorsitzender Obmann Adolf Mechtler, Dr. Klaus Ofner-Leiter des Versuchswesens LFS Mistelbach, Alfred Hiller Geschäftsführer RLH Weinviertel-Mitte, BBK Mistelbach Obmann Hermann Stich


Partner fürs Land

Seit vielen Generationen von Sorten besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich, der Saatzucht LFS Edelhof gemeinsam mit Die Saat/RWA und ihrem Lagerhaus vor Ort.

Neben standortangepassten Getreidesorten der Saatzucht Edelhof sind es im Tullnerfeld auch Die Saat-Kulturen wie Mais, Sonnenblumen und Raps, die hier für die Landwirte geprüft werden. Ein herzliches Dankeschön gilt immer dem für die Versuchswirtschaften Niederösterreichs verantwortlichen Landesgüterdirektor Dr. Rosner und den Versuchsverantwortlichen an der Fachschule vor Ort, die die Versuche durchführen und die richtigen Sorten für das Tullnerfeld selektieren.

Mit der Errichtung der Schautafeln an der Fachschule Tulln möchten wir diese gelungene Kooperation mit Direktor Ing. Josef Meissl sichtbar machen. Herzlichen Dank allen Partnern!

Foto von links: Hellmut Schick-Betriebsleiter RLH Tulln-Neulengbach, DI Wolfgang Deix-Versuchskoordinator LFS Tulln, RLH Tulln-Neulengbach Obmann ÖKR Karl Gfatter, DI Sissy Zechner-Saatzucht LFS Edelhof,  DI Erwin Arocker-RWA AG, DI Josef Meyer-Leiter BBK Tulln, Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner,  Dir. Ing. Josef Meissl-Direktor LFS Tulln


Edelhofer Ackerbautag

Am Montag, dem 22. Februar 2016 fand der diesjährige Fachtag Ackerbau unter dem Thema „Ackerbau im Waldviertel: was kommt morgen?“ am Edelhof statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation LFS Edelhof mit BBK Zwettl vorbereitet und von DI Elisabeth Zechner (Saatzucht LFS Edelhof) und DI Rudolf Assfall (Pflanzenbaureferent der BBK Zwettl) moderiert.

 

  von links: Dietmar Hipp BBK Zwettl, Michael Gindl Hagelversicherung, Rudolf Assfall BBK Zwettl , Vera Pachtrog LK NÖ, Erich Fuchs RLH Zwettl, Michaela Bauer LFS Edelhof, Thomas Resl BA Agrarwirtschaft, Karl Deimel BS Edelhof, Sissy Zechner Saatzucht LFS Edelhof

Die Themen spannten einen Bogen vom brandaktuellen Thema „Wetter im Waldviertel – jedes Jahr ist extrem – was tun?“ (LL Ing. Michael Gindl, Hagelversicherung) und „Integrierte Produktion – Wo Pflanzenschutz beginnt“ (Bakk tech. Pachtrog, NÖLK St. Pölten) über „Qualitätsweizen aus dem Waldviertel – erste praktische Erfahrungen“ (DI Rudolf Assfall, BBK Zwettl) bis hin zu „Einblicke in Österreichs Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt“ (Dir. DI Thomas Resl, BA für Agrawirtschaft). LandwirtInnen weisen mit der Teilnahme an Fachveranstaltungen ihre Weiterbildung zB in Bezug auf das aktuelle Pflanzenschutzwissen nach und sind somit topaktuell sachkundig im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Diskutiert wurden von den rund 200 TeilnehmerInnen die neuen Möglichkeiten der Risikoabsicherung von Dürreversicherungen, die aktuellen Probleme im Pflanzenschutz in Waldviertler Getreide und Raps, aber auch neue praktische Erfahrungen im Anbau von Winterweizen auf unseren sauren Waldviertler Böden. Interessante Zahlen über die Entwicklung der österreichischen Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt rundeten das Programm ab und gaben Anlass zu Fragen und Antworten aus dem Publikum. Letztendlich geht es immer um die Frage: Was bleibt im Börserl? DI Gerald Biedermann moderierte den nachmittäglichen Workshop zum Thema „IDB-Internetdeckungsbeitrag – meine Fruchtfolge kalkulieren“, der von der Website der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft öffentlich zur Verfügung gestellt und laufend aktualisiert wird. Hier ist Platz für Deckungsbeitrags-Kalkulationen aller Art im Ackerbau- und Grünlandbereich, aber auch in den verschiedenen Sparten der Tierhaltung.


Wir freuen uns....

über die Zulassung von drei Sorten für die Saatzucht Edelhof bei der heurigen Sortenverhandlung!

ELENA - Sommer-Futtergerste mit sehr guten und stabilen Erträgen, hoher Halmstabilität und sehr guter Kornqualität besonders für Veredelungsbetriebe

EMIL - Sommer-Gelbhafer; besonders ertragreich und daher speziell geeignet für die typischen Haferlagen, strohstabil, mittel-spätreifend

EDUARD - besonders strohstabiler Sommer-Gelbhafer für die typischen Haferlagen, mittel-frühreifend, ertragreich




Fachbeiratssitzung 2015

Dir. DI Michaela Bauer begrüßte die Mitglieder des Fachbeirates der Saatzucht am Dienstag, dem 10. November 2015, am Edelhof zur diesjährigen Fachbeiratssitzung. Einen Vormittag lang berichteten die Mitarbeiter der Saatzucht über die beiden abgelaufenen Saisonen und stellten ihre Strategien für die nächsten zwei Züchtungsjahre vor.  Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner würdigte den tatkräftigen Einsatz des Teams der Saatzucht Edelhof!

 

Dir. DI Michaela Bauer begrüßte die Mitglieder des Fachbeirates der Saatzucht Edelhof DI Franz Breiteneder, DI Erwin Arocker, ÖKR Konrad Schulmeister, Dir. Dr. Josef Rosner, LWM Hubert Hofbauer, DI Elisabth Zechner, DI Franz Wieser, DI Rudolf Marchart, Mag. DI Harald Schally und DI Sandra Berger.


Saatgutwirtschaft mit neuem Look

Steigendes Interesse an Saatgut immer stärker spürbar – Saatgut Austria informiert mit

neuem Namen, Logo und Website

Mit neuem Namen, neuem Logo und neuem Web-Auftritt will Saatgut Austria den Dialog zu den Themen Saat- und Pflanzgut sowie Pflanzenzüchtung fördern. Vor dem Hintergrund von Gentechnik, Patentschutz und TTIP-Diskussion ist der Informationsbedarf zu Saatgut in den letzten Jahren stetig gestiegen. Saatgut Austria sieht es als ihre Aufgabe, die Öffentlichkeit umfassend über die österreichische Saatgutwirtschaft sowie ihre Produktions- und Arbeitsweisen zu informieren. Dafür erhielt die bereits seit 65 Jahren bestehende Vereinigung ein neues Logo sowie eine neue Website. Um international besser erkennbar als Interessensvertreter der österreichischen Pflanzenzüchter, Saatgutproduzenten und Saatgutkaufleute wahrgenommen zu werden, wurde die Vereinigung von Saatgut Österreich in Saatgut Austria umbenannt. 

Breite Diskussion gewünscht

Michael Gohn, Obmann der Vereinigung: „Unsere Aufgabe wird sein, die Bevölkerung über aktuelle Themen zu informieren und so die Meinungsbildung zu fördern sowie als Vereinigung der Pflanzenzüchter, Saatgutproduzenten und Saatgutkaufleute Stellung zu beziehen. Dazu wollen wir in erster Linie die hochqualitative Produktion und wirtschaftliche Realität in Österreich vermitteln, denn vieles, was international diskutiert wird, ist in einem Markt wie Österreich nicht umsetzbar. Eine breite Diskussion mit Experten, Landwirten, NGOs und der Öffentlichkeit soll deshalb den Nutzen der Pflanzenzüchtung hervorstreichen, nämlich Vielfalt, steigende Keimfähigkeit und damit Ertragssicherheit sowie eine bessere Qualität von Lebensmitteln.“ Mit dem Annual Meeting der European Seed Association (ESA) im Oktober 2015 und der Jahrestagung von Saatgut Austria im November 2015 bieten sich Möglichkeiten, den Dialog zu verbreitern und einen ganzheitlichen Blick auf die aktuellen Themen zu werfen.

Logo und Website neu

Das neue Logo stärkt den Wiedererkennungswert, die neue Website unter www.saatgut-austria.at soll die Informationssuche für alle Interessierten und die österreichischen Landwirte erleichtern. Hier finden sich Informationen zu aktuellen Diskussionen sowie die Schwerpunkte und Positionen von Saatgut Austria zu Themen wie Sortenschutz, Bio-Saatgut oder Saatgut-Beizung. Ein Glossar liefert Definitionen und Erklärungen der wichtigsten Begriffe rund um die Pflanzenzüchtung und die Saatgutwirtschaft. Dieser Informationspool soll einen Beitrag für eine breite Diskussion zum Thema Pflanzenzüchtung sowie Saat- und Pflanzgut leisten. 

Vorstand Saatgut Austria: Dr. Anton Brandstetter, Dr. Johann Blaimauer, DI Erwin Arocker, Dr. Michael Gohn, DI Andreas Ziegler, DI Renate Brunmayer, DI Felix Fuchs, Erich Schwarzenberger, DI Elisabeth Zechner, DI Paul Brunner, DI Johann Birschitzky, DI Rainer Frank, DI Josef Fraundorfer, Dr. Christian Stockmar


Sommerzeit Edelhof 2015 -

„ …auch sehr schön, auch sehr heiß“

Der Sommer 2015 stellte uns am Edelhof nicht zuletzt wegen seiner fast tropischen Temperaturen vor so manche Herausforderung. Während in ganz Österreich SchülerInnen und StudentInnen ihre Ferien und Sommer, Sonne, Badespaß genossen, waren bei uns am Edelhof  wieder zahlreiche Sommerhelfer fleißig am Werken und schnupperten Arbeitsluft bei Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung in Form eines Ferialpraktikums.

Fleißige und unermüdliche Hände unterstützten uns bei der Arbeit im Wirtschaftsbetrieb, in den Stallungen und der Saatzucht. Ob Versorgung der Tiere, Betreuung der Beerenkultur, Erntearbeit und Analysieren im Labor – überall schwitzte man mit Eifer und Interesse. Spaß und gute Laune kamen dabei auch nicht zu kurz und so meisterten wir gemeinsam manch arbeitsreichen, wüstenähnlichen Tag!

Erkundet wurden heuer im Sommer auch wieder einige interessante Betriebe der Gegend: Ziele bildeten heuer die Firma Waldland und das Lagerhaus Zwettl. Einblick in die Welt der Pflanzenzüchtung bot ein Workshop zum Thema „Die Arbeitswelt des/der Pflanzenzüchters/in und Saatgut“. Die Ferien und dieser außergewöhnliche Sommer sind wieder vorüber und die fleißigen Sommermitarbeiter verabschieden sich wieder. Der nächste Sommer und die nächste Ernte aber kommen bestimmt und wir erwarten dann hoffentlich wieder die nächste Praktikantenschar, die uns bei unserer Arbeit unterstützt.

Es kommt uns noch eine wichtige Aufgabe zu - nämlich den PraktikantInnen des Sommers 2015 im Namen des gesamten Edelhof-Teams ein herzliches Dankeschön zu sagen - für ihre gute Laune, ihr Engagement und ihr reges Interesse an unserer Arbeit!


"Landpartie" Grafenegg

Die Firma "Resch  Frisch" lud am 1.Juni zur "Landpartie" nach Grafenegg und wir durften uns präsentieren...


Besuch bei Resch & Frisch

Resch & Frisch übernimmt nun bereits im zweiten Jahr im Raiffeisen Lagerhaus Zwettl die Vertragsernte des Edelhofer Winterroggens „Elego“ zur Weiterverarbeitung bei den Partner-Müllereien bzw. Bäckereien. Gemeinsam mit Obmann ÖKR Emmerich Thaler und Gerhard Haffert vom Lagerhaus Zwettl und den Vertragslandwirten erlebten wir eine beeindruckende Informations- und Weiterbildungsfahrt zum Projektpartner Resch  & Frisch in Wels, Oberösterreich. Neben dem Werksrundgang bildete die Vorstellung der Diplomarbeit der Lebensmittel-HTL in Wels zum Thema „Untersuchung zur Verarbeitung von enzymstarken und enzymschwachen Roggenmehlen“ die Hauptattraktion.


Edelhofer Ackerbautag 2015

Am Montag, dem 16. Februar 2015 fand der diesjährige Fachtag Ackerbau unter dem Thema „Pflanzen nützen und schützen“ am Edelhof statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation LFS Edelhof und BBK Zwettl vorbereitet und moderiert durch DI Elisabeth Zechner (Saatzucht LFS Edelhof) und DI Rudolf Assfall (Pflanzenbaureferent der BBK Zwettl).

 

von links: Peter Meindl-FIBL Österreich, Johann Graf-Schulleiter LFS Edelhof, Franz Wieser-Saatzucht Edelhof, Vera Pachtrog-LK NÖ, Hannes Bauer-RLH  Zwettl, Sissy Zechner-LFS Edelhof, Michael Oberforster-AGES Wien, Rudolf Assfall-BBK Zwettl, Gabi Hirsch-Die Saat(nicht am Bild)

 

Die Themen spannten einen Bogen vom brandaktuellen Thema „Neuerungen im Bereich Pflanzenschutz“ (Bakk tech. Pachtrog, NÖLK St. Pölten) und „Möglichkeiten und Grenzen der Erzeugung von Winterweizen im Waldviertel“ (DI Oberforster, AGES Wien) über „Fungizidbehandlung im Roggensortiment – was bringt´s?“ (DI Wieser, Saatzucht Edelhof) und „Silomais und/oder Feldfutter in höheren Lagen?“ (Gabi Hirsch, Die Saat) bis hin zu „Blühstreifen und Bienenförderung – praktische Tipps und ökologische Hintergründe“ (Dr. Meindl, FIBL Österreich).
Diskutiert wurde von den über 200 TeilnehmerInnen über die Neueinführung des Sachkundenachweises für die Pflanzenschutzausbringung bzw. die technischen Überprüfungen der zum Einsatz kommenden Feldspritzen. Neueste Versuchsergebnisse aus dem Anbau von Winterweizen bzw. Winterroggen wurden ebenso dargestellt wie der Rechenstift in der Kalkulation, ob Silomais oder Feldfutter in unseren Lagen besser zum Einsatz kommen soll. Das aktuelle Thema der Förderung von bestäubenden Insekten über zB die Anlage von Blühstreifen am Acker beschäftigt darüber hinaus derzeit die landwirtschaftlichen Gemüter.

Das Technikcenter Zwettl mit Ing. Holzweber und seinen Kollegen stellte die neueste Technik bei Pflanzenschutzgeräten aus. Hannes Bauer, Abt. Landmaschinen des Lagerhaus Zwettl demonstrierte in vier Kleingruppen-Durchgängen praktische Vorführungen mit dem Feldspritzen-Prüfstand bzw. dem Düsendemostand (zur Verfügung gestellt vom Bildungszentrum Mold).




NEUES TEAMFOTO 2014

Anläßlich unseres Auftrittes am RWA-Feldtag in St. Florian Mitte Juni wurde unser Werbeauftritt erneuert!
Herr Claus Schindler - Foto Zwettl veranstaltete mit uns ein "Fotoshooting" und hatte aufgrund unseres tollen Auftrittes vor allem folgendes Foto für uns...


3 Neuzulassungen für die Saatzucht Edelhof

  Wie Kinder freuen wir uns jedes Jahr wieder auf das Christkind, denn genau zu dieser Zeit tagt die         
  Sortenzulassungskommission und entscheidet über den landeskulturellen Wert der mehrjährig geprüften 
  Sorten und damit auch über die Zulassung (oder Ablehnung oder Weiterprüfung) der Edelhofer Stämme.

Winterweizen EMILIO
Ein winterharter, frühreifer und mittelhochwüchsiger Qualitätsweizen, der ertraglich alle geprüften Vergleichssorten schlagen konnte. Aufgrund des hohen Ertrages ist auf eine N-Qualitätsgabe für den geforderten Eiweißgehalt im Korn zu achten. Hohes Hektolitergewicht und überdurchschnittliche Mehlausbeute machen EMILIO sowohl für die Landwirte als auch die Müller und Bäcker interessant. EMILIO wird derzeit vermehrt, so dass für den Herbstanbau 2014 ausreichend Saatgut zur Verfügung steht.

Wintergerste ESTORIA
Die hochertragreiche zweizeilige Futtergerste kombiniert eine gute Frosttoleranz und gute Strohstabilität bis in die Totreife. Die großkörnige ESTORIA hat - wie alle Edelhofer Wintergersten - einen überdurchschnittlichen energetischen Futterwert. Für den Herbstanbau 2014 wird Saatgut zur Verfügung stehen.

Winterroggen ELIAS
Der höherwüchsige ELIAS ist ein neuer Populationsroggen aus der Edelhofer Serie. Die Merkmale dieses Mahlroggens sind vor allem Verbesserungen in Fallzahl und Amylogrammwerten. ELIAS steht nun im Vermehrungsaufbau. 

 

Das Team der Saatzucht Edelhof wünscht Ihnen gute Anbaubedingungen und ein erfolgreiches Pflanzenbaujahr 2014.

 

 


Fachtag Ackerbau

Am Montag, den 10. Februar 2014 fand der diesjährige Fachtag Ackerbau unter dem Thema „Rund um Grund und Boden“ am Edelhof statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation LFS Edelhof und BBK Zwettl vorbereitet und moderiert durch DI Elisabeth Zechner (Saatzucht LFS Edelhof) und DI Rudolf Assfall (Pflanzenbaureferent der BBK Zwettl).

Die Themen spannten einen Bogen vom „Geben und Nehmen im Kreislauf der Natur“ (Dr. Hartl, Bioforschung Austria) und „Erträge und Flächenproduktion im Gemengeanbau“ (Dr. Neugschwandtner, Univ. für Bodenkultur) über „Wirtschaftsdünger – Futter für den Acker“ (DI Assfall, BBK Zwettl) und „Begrünung – Vor-Mähdrusch-Saat – ein Versuch“ (Ing. Bauer, BBK Horn) bis hin zu „Pachten, ja aber um welchen Preis?“ (DI Biedermann, NÖLK St. Pölten).

Diskutiert wurde über den Einfluss der Zeit auf die Bodenbewirtschaftung, die vierdimensionale Ansicht eines Bodens und den Ratschlag die vorhandene Menge an „Gehirn/ha“ bestmöglich zu nutzen. Neueste Versuchsergebnisse aus dem Gemengeanbau und der Technik bei Begrünungseinsaaten knapp vor der Ernte waren ebenso Thema wie der Rechenstift in der Kalkulation, wie viel tatsächlich für die Pacht von Grund und Boden langjährig ausgegeben werden kann.

      von links: LAbg Franz MoldReinhard Neugschwandtner-BOKU Tulln, Wilfried Hartl-Bioforschung Austria, 
      Rudolf Assfall-BBK Zwettl, Gerald Biedermann-NÖLK St. Pölten, Bauer Gerfried-BBK Horn, Sissy Zechner-LFS           Edelhof, Karl Deimel-BS Edelhof, Johann Graf—LFS Edelhof, KO Dietmar Hipp-BBK Zwettl

 





Adolf Kastner            

Danke Adi,
        dass du uns in der Züchtung unterstützt hast.
        
        dass du vor uns gestanden bist
                                       um uns den Weg zu zeigen.
        dass du neben uns gestanden bist
                                       um den Weg mit uns zu gehen.
        dass du hinter uns gestanden bist
                                        um uns den Rücken zu stärken.

Danke, dass wir gemeinsam mit dir arbeiten und feiern durften.

Das Team der Saatzucht Edelhof


Aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen!
Mehr Informationen über Adi Kastner finden Sie hier.



    


    




Anerkennungsurkunde - NÖ Innovationspreis
Verein zur Förderung der Mohn- und Getreidezüchtung


Gruppenfoto    
WIR GRATULIEREN!

Die Entwicklung eines laktosefreien Hafer-Creme-Eis in verschiedenen Sorten um laktoseintoleranten Personen
eine Alternative und Ergänzung zu Soja-Eis zu bieten, wurde beim Carl Ritter von Ghega-Preis - NÖ Innovationspreis eingereicht.
Die Überreichung der Anerkennungsurkunde an den Verein zur Förderung der Mohn- und Getreidezüchtung
fand am 11. Oktober 2011 im Casino Baden durch Wirtschaftslandesrätin
Dr. Petra Bohuslav und den Vize-Präsidenten der WK NÖ Dr. Christian Moser statt.    
    

    

 


PRESSEMITTEILUNG
Projektpräsentation:
„Innovative Produkte aus Hafer“
„Energiespender“
Hafer wichtig für gesunde Ernährung
Studenten der Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte über Produkte aus Hafer.

    
Studenten der Fachhochschule Wieselburg präsentierten an der LFS Edelhof die Ergebnisse von
Forschungsprojekten, die sich mit der Verwendung von Hafer in der Ernährung beschäftigten.
Dabei wurden schonende Verarbeitungsmöglichkeiten und die Erzeugung von Lebensmittel aus Hafer vorgestellt.
Zu verkosten gab es schmackhafte Haferknödel, lactosefreies Hafereis, Haferbrioche mit Mohnfülle, Hafermalzgetränken, Hafersmoothies und Haferpralinen.
„Ziel der Forschungsprojekte ist die gesundheitliche Bedeutung von Hafer bei der Ernährung einer breiteren Öffentlichkeit zu bekannt zu machen. Deshalb bietet die LFS Edelhof den Studenten eine Plattform zur
Präsentation und unterstützt diese Projekte“, erklärte Organisatorin DI Elisabeth Zechner von der LFS Edelhof.
„Trotz der nachgewiesenen positiven gesundheitlichen Eigenschaften von Hafer, gibt es derzeit nur wenige Haferprodukte am Markt“, so Zechner. Hafer ist im Waldviertel traditionell ein stark verwurzeltes Getreide.
Er profitiert vom rauen Klima und entwickelt dadurch seinen einzigartig intensiven Geschmack.
In zwei Projekten des Vereins zur Förderung der Mohn und Getreidezüchtung, der Mona Naturprodukte GmbH und der Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg wurden Ideen und Prototypen für mögliche Hafererzeugnisse entwickelt. Beide Projekte wurden vom Lebensmittel Cluster Niederösterreich in der Planung und Umsetzung begleitet.
Rund 60 geladene TeilnehmerInnen aus Haferproduktion und –verarbeitung bzw. Handel und Ausbildung
nutzten die Möglichkeit und informierten sich in der Aula der Fachschule Edelhof über die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten von Hafer und die Herstellung von Hafererzeugnissen.
 
Hafer: Viele gesunde Inhaltsstoffe
Der Hafer gehört zu den jüngeren Kulturgetreidearten des Menschen. Bis ins Mittelalter noch eine alltäglich Kost, verlor der Hafer letztlich mit dem Sinken der Brotgetreidepreise an Bedeutung für die Ernährung.
Der Hafer ist ein Energiespender schlechthin und prallvoll mit gesunden Stoffen.
Hafer ist mit etwa 12 Prozent nicht nur ein proteinreiches Getreide, sein Eiweiß hat eine besonders hohe
biologische Wertigkeit im Vergleich zu allen anderen Körnern.
Hafer ist die schiere Naturmedizin:
Er unterstützt die Arbeit von Bauchspeicheldrüse und Leber. Er ist natrium-(salz-)arm und deshalb gut geeignet
für Nieren- und Bluthochdruckkranke. Die in ihm enthaltenen besonderen zusammengesetzten Zucker nutzen Diabetikern. Zusätzlich wirkt Hafer auch noch sehr positiv auf die Verdauungsorgane. Spitzensportlern ist die energiereiche Wirkung des Hafers kein Geheimnis geblieben - er gilt als „natürliches Doping-Mittel“ und
stärkt die Muskelkraft.
 
 
 

 "Die wunderbare Welt der Pflanzenzüchtung"
Filmpräsentation

Gruppenfoto
v.l.n.r.: Direktor DI Franz Breiteneder, DI Elisabeth Zechner, Ing. Franz Stanzl, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, DI Sandra Berger, Produktionsleiter DI Bernhard Nindl, Land-Impulse-Geschäftsführer Georg Hagl, LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich und Bezirkshauptmann Dr. Michael Widermann
PRESSEMITTEILUNG
Landesrat Pernkopf: Verantwortungsvolle Pflanzenzüchtung sichert Ernährung

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierte am 4. Februar an der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof den Film „Die wunderbare Welt der Pflanzenzüchtung“. „Der Film zeigt sehr anschaulich die Geschichte der Pflanzenzüchtung und spannt den Bogen von den ersten Versuchen vor rund 12.000 Jahren bis hin zur Spitzentechnologie des 21. Jahrhunderts“, erklärte Landesrat Pernkopf. „Für eine verantwortungsbewusste Landwirtschaft sind moderne Züchtungsmethoden von grundlegender Bedeutung, denn nur damit kann die steigende Nachfrage nach Lebensmitteln und die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe nachhaltig gesichert werden“, so Pernkopf. Den veränderten Ansprüchen der Menschen, der Umwelt sowie der Produktionsmethoden kann nur eine innovative Pflanzenzüchtung gerecht werden. Fragen der Nachhaltigkeit und der Erhalt der Kulturlandschaft spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie biotechnologische Eingriffsmöglichkeiten und die Zuchtmethodik. Pflanzen sind unsere Lebensbasis, daher erbringt die Pflanzenzüchtung unverzichtbare Leistungen für die Gesellschaft und den Agrar- und Ernährungssektor. Am 25. Februar wurde der Film beim Getreidefachtag an der LFS Edelhof dem Fachpublikum vorgestellt.

Landwirtschaftlicher Bildungsfilm
Mit diesem Film wird das wichtige Thema der Pflanzenzüchtung den SchülerInnen und den AbsolventInnen der Landwirtschaftsschulen näher gebracht und die Bedeutung von Originalsaatgut für die Österreichische Landwirtschaft veranschaulicht werden. Über Jahrtausende wurden die Werkzeuge der Pflanzenzüchtung durch Kreuzungen und Auslese stetig weiterentwickelt, um bessere Sorten und hochwertiges Saatgut zu erhalten. Mit der ersten Auslese von Urformen des Weizens im fruchtbaren Zweistromland wurde der Grundstein der Pflanzenzüchtung gelegt. Heute wird in diesem Bereich komplexe Spitzentechnologie angewendet, die sich wissenschaftlicher Methoden bedient, um die gewünschten Züchtungsziele zu erreichen.

Die Firma Stanzl Media hat den Film im HD-Format produziert, der auch im neuen BlueRay-Standard in exzellenter Bild- sowie Tonqualität verfügbar ist und somit ein zeitgemäßes Medium für den Einsatz im landwirtschaftlichen Bildungsbereich darstellt. Der Film wurde im Auftrag der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle (LAKO)  in Zusammenarbeit mit Land-Impulse, Landimpulse-Österreich, der Vereinigung der Pflanzenzüchter und der Saatgutkaufleute produziert. Experten der Universität für Bodenkultur sowie der AGES fungierten als Fachberater. Für die Umsetzung nach einer Idee von DI Sissy Zechner und DI Sandra Berger, beide Lehrerinnen an der LFS Edelhof und Mitarbeiterinnen der Saatzucht Edelhof, zeichnen Produktionsleiter Bernhard Nindl und Regisseur Rudolf Schirmbrand verantwortlich.
Der Film ist auch in Englischer Sprache erhältlich.

Filmbestellung
Der Film „Die wunderbare Welt der Pflanzenzüchtung“, Spieldauer: 60 Minuten,
ist bei Frau Renate Konturek; Telefon: 02272/9005-16611,
E-Mail: renate.konturek@noel.gv.at zum Preis von € 19,- zzgl. Versand erhältlich.

Abteilung Landwirtschaftliche Bildung, Landwirtschaftliche Koordinationsstelle,
Amt der NÖ Landesregierung, Frauentorgasse 72-74, 3430 Tulln

        
    

Ein Leben für die Getreidezüchtung!

            
Konrad SchumeisterMit diesem Satz kann man den Einsatz von ÖKR Ing. Konrad Schulmeister um die Saatzucht Edelhof beschreiben.
Nach 59 Jahren Edelhof trat er nun mit Ende des Jahres 2009 als Geschäftsführer und Obmann des Vereines zur Förderung der Mohn- und Getreidezüchtung in den wohlverdienten Ruhestand.
Die Saatzucht Edelhof fungierte seit Gründung des Vereins als Partner bei diversen wissenschaftlichen Projekten und konnte hier von der langjährigen Züchtererfahrung Schulmeisters profitieren.
"Glück muss man haben, gute Freunde braucht man und fleißig muss man sein." So lautet Schulmeisters Züchterrésumé.
Wir wünschen ihm
Alles Gute
und Gesundheit für die Zukunft!